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Beste Voraussetzungen für die Selbstständigkeit

Kreissparkassen-Stiftung zeichnet handwerkliche Meisterleistungen aus. Sie denken vernetzt, liegen nicht auf der Leitung, arbeiten volles Rohr, bekennen Farbe und sie befinden sich im besten Sinne auf dem Holzweg. Sieben junge Handwerksmeisterinnen und Meister, die 2010 als Prüfungsbeste ihres Faches abgeschnitten haben, wurden von der Kreissparkassen-Stiftung für das Pfälzische Handwerk geehrt und mit Preisen bedacht.

Beste Voraussetzungen für die Selbstständigkeit

Matthias Brach, Christian Eichberger, Nicole Elflein, Christian Lex, Holger Orschel, Michael Singer und Sabrina Uhrig

Die Feierstunde im Deutschordensaal begann schwungvoll mit „Alexander´s Ragtime Band“, intoniert von Sax Pur (Michaela Cronauer, Michelle Schneider und Wilfried Benrath).
Es war bereits die 21. Preisverleihung, bisher wurden 105.855 Euro aus Mitteln der Stiftung zur Verfügung gestellt. Kreissparkassenchef Franz Link nahm das zum Anlass, um
auf den Stiftungszweck hinzuweisen. Dieser beinhaltet die technische und betriebswirtschaftliche Weiterbildung der Meister und Gesellen zur Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit.
In Anerkennung der prämierten „Meisterleistungen“ sagte Link: „Sie haben gearbeitet und nun den  verdienten Lohn, den Meisterbrief, mit nach Hause gebracht. Dazu möchte ich Sie beglückwünschen, loben und motivieren. Setzen Sie ihre erworbenen Kenntnisse weiter in die Praxis um.“ Die Auszeichnung einer Sparkasse sei für den weiteren beruflichen Werdegang, auch in Bezug auf eine angestrebte Selbstständigkeit, sehr nützlich. „Wir lassen unsere Preisträger nicht im Stich“, versprach Link.

Dass das Handwerk derzeit Konjunktur hat, verdeutlichte die Präsidentin der Handwerkskammer der Pfalz, Brigitte Mannert, an Hand von Zahlen. „82% unserer Mitgliedsbetriebe haben ihre Geschäftslage als gut oder zufriedenstellend eingeschätzt, das ist ein Spitzenwert und 20% mehr als im Vorjahresquartal“, freute sich die Präsidentin. Die Jungmeister bezeichnete sie als Vorbilder für  Handwerk, ,Wirtschaft und Gesellschaft. Sie hätten mit der Meisterprüfung die besten Voraussetzungen geschaffen, ein Unternehmen zu gründen oder zu leiten. „Für leistungsbereite  und kreative Handwerker sind die Aussichten sich selbstständig zu machen, so gut wie schon lange nicht mehr“, ermutigte sie die Preisträger.

„Es ist gut, dass diese besonderen Leistungen auch öffentlich gemacht werden“, äußerte sich Kreisbeigeordneter Gerhard Müller. Das Handwerk mit seiner einmaligen Vielfältigkeit sei ein Gütesiegel für die Region und nach wie vor die tragende Säule unserer Wirtschaft.

Die Preisträger wurden von Werner Stephany, Geschäftsbereichsleiter Zentrale Dienste bei der HWK mit ihren Arbeiten und Hobbys vorgestellt.



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