Wie ein Konversionsprojekt zum Wirtschaftswunder wurde
Beispielhaft in Kaiserslautern ist in den letzten Jahren die Entwicklung des PRE-Parks gewesen, einem Konversionsprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Holzendorff-Kaserne der französischen Armee, die zu Beginn der 90er Jahre Kaiserslautern verlassen hat. Im Jahre 2001 legte der damalige Bundeskanzler Schröder symbolisch den Grundstein zu einem der modernsten Technologieparks in Deutschland. Auf 600.000 m² entstand der PRE-Park mit seinem innovativen Kampus-Konzept, das durch die gezielte Mischung von Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungsinstituten ein gewaltiges Synergiepotenzial schuf. Was die Forschung vorlegt, kann nebenan in die Praxis umgesetzt werden. Zahlreiche, auch international tätige Unternehmen sind hier angesiedelt, unter denen eine Vielzahl von Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnolgie (IKT) sowie anderer Hochtechnologiebranchen.
Das Besondere an dem PRE-Konzept, das sowohl durch institutionelle als auch private Investoren umgesetzt wurde, ist sicher die direkte Verbindung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit: In unmittelbarer Nachbarschaft zu dem Technologiepark ist ein modernes Wohngebiet mit innovativer Architektur für den gehobenen Anspruch entstanden. Dem Freizeitbereich wird durch das moderne Erlebnisbad Mar„Monte e“, dem Multiplex-Kino „UCI-Kinowelt“, Fitness-Zentren und weiteren kleineren Einrichtungen Rechnung getragen.
Mit dem PRE-Uni-Park, der auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofs in unmittelbarer Nachbarschaft zur TU Kaiserslautern mit einer Baufläche 50.000 qm entsteht, soll ein ganzheitliches Technologiekonzept geschaffen werden, das die Strategie des PRE-Parks konsequent fortsetzt und weiterentwickelt. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat dort ihr viertes Forschungszentrum in Deutschland errichtet. Für weitere innovative Unternehmen und Start-Ups stehen, wie im PRE-Park, Wachstumsflächen zur Verfügung.