Forschungsgebiete mit internationaler Ausstrahlung
Von entscheidender Bedeutung für die
wirtschaftliche Entwicklung der Region
sind die Technische Universität
Kaiserslautern, die in
unmittelbarer Nähe angesiedelten Forschungsinstitute und die Fachhochschule Kaiserslautern.
Schwerpunktmäßig sind die Forschungsinstitute an der Universität orientiert: Die besondere Aufmerksamkeit der TU Kaiserslautern gilt zurzeit mehreren neuen Forschungsfeldern, unter anderem mathematische Schlüsseltechnologien (inkl. Ambient Intelligence), Materialtechnologien (inkl. biologische Wirkstoffe) und optische Technologien (insbesondere Lasertechnologien).
- Ambient
Intelligence (AmI): Der Schwerpunkt Ambient
Intelligence forscht auf dem Gebiet der verkoppelten Netzwerke von
„intelligenten Geräten“, die beispielsweise für die Bereiche Betreutes Wohnen,
Telemedizin sowie Haus-Automation eingesetzt werden
können.
- Innovativer
Leichtbau (INLEB): Der Schwerpunkt Innovativer
Leichtbau hat die Entwicklung
zukunftsträchtiger Leichtbautechnologien zum Ziel. Es sind drei
Projektbereiche vorgesehen: Konstruktion, Leichtbaustoffe und
Modellierung.
- Materialien
für Mikro- und Nanosysteme (MINAS): Im
Schwerpunkt Materialien für Mikro- und Nanosysteme sollen
materialwissenschaftliche Aspekte auf der Mikro- und Nanoskala bearbeitet
werden. Drei Projektbereiche sind geplant:
Grundlagenaspekte, Materialcharakterisierung, Anwendungsgebiete
- Mathematik und Praxis: Die Entwicklung
mathematischer Methoden zur Simulation, Kontrolle und Optimierung technischer,
organisatorischer sowie naturwissenschaftlicher Prozesse wird im Schwerpunkt
Mathematik und Praxis gefördert.
- Optische
Technologien und lasergesteuerte Prozesse (OTLAP): Optische
Technologien und lasergesteuerte Prozesse ist ein Schwerpunkt, an dem die
Fachbereiche Chemie und Physik beteiligt sind. Drei Bereiche sind
geplant: Moderne optische Technologien, Quantenoptik und
lasergestützte Grundlagenforschung sowie Biophotonik.
- Wirkstoffe für die Zukunft: Naturstoffe aus Pflanzen und Mikroorganismen bilden eine der wichtigsten Quellen für neue Pharmaka und Pflanzenschutzmittel. Ein inhärenter Nachteil dieser Naturstoffe ist aber ihre oft beschränkte oder schwierige Zugänglichkeit. Dieses Problem soll im Schwerpunkt Wirkstoffe für die Zukunft mit Hilfe molekularbiologischer, synthetischer oder verfahrenstechnischer Methoden gelöst werden.
Auch zahlreiche Forschungseinrichtungen haben einen großen Anteil daran, dass sich der Wirtschaftsstandort Kaiserslautern international einen guten Ruf erworben hat. Diese sind: