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Dank aus Kamaishi

Die Stadt in Iwate-Ken erhält Unterstützung von Kaiserslautern. Acht Monate ist es her, dass ein Erdbeben mit verheerendem Ausmaß das Inselland Japan erschütterte – und das Gesicht des Landes dramatisch veränderte. Die Bürgerinnen und Bürger Kaiserslauterns reagierten spontan mit bewundernswerter Hilfs- und Spendenbereitschaft, denn viele fühlten sich – zumal durch die partnerstädtischen Beziehungen Kaiserslauterns zu der japanischen Stadt Bunkyo-ku – dem Land und seinen Menschen verbunden.

Dank aus Kamaishi

Hironobu Narisawa und Takenori Noda (Quelle: Kaiserslautern)

Bunkyo-ku selbst, im Zentrum Tōkyos gelegen, hatte Glück im Unglück und keinerlei größere Schäden zu verzeichnen. So verwies der japanische Partner auf die eigene Initiative, den Wiederaufbau im zerstörten Nordosten zu unterstützen und schlug Lautern vor, sich dieser Aktion anzuschließen.

Das stolze Resultat des Engagements der Bürgerinnen und Bürger, ein Spendenbetrag in Höhe von über 40 000 Euro, floss dann in diesem Herbst von Lautern nach Bunkyo-ku und wurde von dort nach Kamaishi geleitet, einer stark versehrten Stadt im Nordosten des Landes. Zudem ist Kamaishi gelegen in der Präfektur Iwate-ken, der japanischen Partnerregion des Landes Rheinland-Pfalz. Hironobu Narisawa, Oberbürgermeister Bunkyo-kus, besuchte vor wenigen Tagen die Stadt im Nordosten und überbrachte persönlich die Spende aus Kaiserslautern als Signal der hiesigen Empathie.
 
So traf nun ein Brief aus Kamaishi in Kaiserslautern ein, in dem sich Takenori Noda, Bürgermeister Kamaishis, an die Lauterer Bürgerinnen und Bürger wendet. „Wir möchten unseren tief empfundenen Dank für die warmherzige und umsichtige Unterstützung ausdrücken, die die Bürger von Kamaishi nach der Erdbebenkatastrophe von Ihnen erhalten haben“, so Noda in seinem Anschreiben. Und zur Verwendung der Spenden berichtet er, dass „zum Beispiel ein medizinisches Zentrum geschaffen worden“ sei. Man habe „den Aufbau einer neuen Heimat Kamaishi“ im Blick, „ohne Verzweiflung oder Resignation im Angesicht dieser großen Katastrophe“. 

„Ich bin stolz auf unsere Bürgerinnen und Bürger“, so Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel, „dass sie sich in so bewundernswerter Weise engagiert haben. Und es ist gut zu erfahren, dass auch mithilfe unserer Spenden die Bürgerinnen und Bürger Kamaishis ihr Leben zumindest teilweise  wiederaufnehmen können.“

Das Spendenkonto der Stadt (Konto Nummer 533 315,Stadtsparkasse Kaiserslautern, BLZ 540 501 10) steht übrigens auch weiterhin für Spenden zur Verfügung.

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