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Siemens spendet SmartFactory Automatisierungstechnik. Achim Pecka, Leiter von Siemens im Saarland und der Pfalz, hat gestern zusammen mit Norbert Volk, Leiter des Siemens-Sektors Industrie in der Region Mitte, eine Sachspende in Höhe von rund 18.000 Euro an die Technologie-Initiative SmartFactoryKL e.V. in Kaiserslautern übergeben. Professor Detlef Zühlke, Initiator und Vorstandsvorsitzender der SmartFactory sowie Direktor des DFKI-Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme, nahm die neue Automatisierungstechnik entgegen. Eingesetzt wird die moderne Siemens-Technik bei der praxisnahen Weiterentwicklung von Technologien und Forschungsergebnissen, die im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) erzielt wurden.

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Quelle: Smart Factory KL e.V.


Hard- und Software hilft bei Erprobung und Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen

„Die Künstliche Intelligenz bietet großes Potenzial für die Automatisierung von Produktionsverfahren und Fertigungsprozessen“, so Norbert Volk, Leiter des Siemens-Sektors Industrie in der Region Mitte, zu der auch Rheinland-Pfalz und das Saarland zählen. „Wenn es der SmartFactory gelingt, neue Technologien und Forschungsergebnisse des DFKI für die Praxis zugänglich zu machen, profitieren auch unsere Kunden im Industrieumfeld davon. Deshalb freuen wir uns, hier mit moderner Siemens-Technik zu innovativen Lösungen und Verfahren beitragen zu können.“

Die SmartFactory wird vom DFKI-Forschungsbereich Innovative Fabriksysteme betrieben. „Wir möchten den Nutzen neuer Technologien und IT-Konzepte auf das Fabrikumfeld übertragen. Dazu werden innovative Systeme am Beispiel einer vollständigen und industrietypischen Produktionsanlage ständig getestet, weiterentwickelt und ergänzt“, erklärte Prof. Detlef Zühlke .

In der Forschungs- und Demonstrationsanlage kommen nun neue Automatisierungs-technik, Leittechnik und eine Bedien- und Beobachtungs-Software von Siemens zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Komponenten werden in der SmartFactory – stellvertretend für „echte“ Fertigungsprozesse unterschiedlicher industrieller Branchen – zum Beispiel flüssige Seife oder farbiges Wasser hergestellt. Diese „Produkte“ dienen dabei als Testobjekte, um neue Verfahren und Prozesse zu perfektionieren. Bewähren sich die theoretischen Annahmen der DFKI-Forscher in der Modell-Anlage, können die erprobten Verfahren und Prozesse schließlich der „echten“ Industrie zur Verfügung gestellt werden. Mögliche Einsatzgebiete sind unter anderem die Herstellung chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse sowie der Maschinenbau oder die Automobilproduktion.

Das Siemens-Leitsystem wird in den Laboren der SmartFactory zur Steuerung, Regelung und Überwachung des Produktionsverfahrens benötigt, also zum Beispiel beim Mischen der Seifen-Bestandteile. Die Automatisierungstechnik sorgt anschließend für das automatische Abfüllen in Flaschen. Beobachtet wird dieser Anlagenteil mit der Software „WinCC“, auch manuelle Eingriffe in die Fertigung werden darüber getätigt.
Das Gesamtpaket der Sachspende hat einen Wert von rund 18.000 Euro und beinhaltet neben der Hard- und Software für den Systemaufbau und die Bedienung der Demonstrationsanlage auch Komponenten mit integrierter Sicherheitstechnik.

„Bei der Siemens-Spende handelt es sich um eine außergewöhnlich hohe Zuwendung. Die innovative und zeitgemäße Technik eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Produktionstechnik passt sehr gut zu den hohen Ansprüchen eines Forschungs- und Demo-Zentrums wie der SmartFactory“, sagte Prof. Detlef Zühlke.

Rund 20 wissenschaftliche Hilfskräfte und Studierende aus der Region arbeiten ständig an der Weiterentwicklung der Fabrik, einige davon im Rahmen von studentischen Abschlussarbeiten. „Wir brauchen junge kluge Köpfe, die nach dem Studium Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit finden. Deshalb ist es wichtig, dass die jungen Frauen und Männer bereits jetzt mit moderner Technik arbeiten. Hier in der SmartFactory treffen die Nachwuchswissenschaftler auf Bedingungen, die sie später in der Praxis wiederfinden werden. Auch das macht die Initiative zu einem Projekt, das wir gerne fördern“, so Achim Pecka, Leiter von Siemens im Saarland und in der Pfalz.

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